Unser Brief: Landesbischof Frank O. July weiß nun Bescheid ...

  

15.10.2007

„Keine Kinderkirche in den Ferien“


Sehr geehrter Herr Landesbischof,

was Sie in der Betreffzeile lesen, steht so oder in ähnlicher Form jeweils zur Ferienzeit und vor bestimmten Feiertagen in zahlreichen Zeitungen oder Mitteilungsblättern. Für Kinder gibt es dann fast immer keinen Gottesdienst, für die Erwachsenen jedoch regelmäßig.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind halt in den Ferien!“ hören wir dann immer von den Verantwortlichen. Ja und? Wenn die Pfarrerin oder der Pfarrer Urlaub haben, fällt doch auch nicht der „Hauptgottesdienst“ aus! Es gibt Stellvertretung durch die Kollegen- schaft, Lektoren oder „Ruheständler“. Mit Mesnerdienst und oft Organist, egal, wie „viele“ Schäflein dann in der Kirche sitzen (oder was es kostet). Ihr Amtsvorgänger nahm hierzu, vor ein paar Jahren schriftlich befragt, leider keine Stellung.

„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes!“ sagt Jesus „unwillig“ zu seinen Jüngern, als diese die Kleinen daran hindern wollen. Wir meinen: Das Jesus-Wort für die Kinder ist bis heute ein Auftrag an unsere Kirche!

Wir wünschen uns eine Kirche, in der die Kinder schon von klein auf regelmäßig mit dem Evangelium von Jesus Christus in Berührung kommen. Und deshalb soll Kinderkirche jeden Sonntag sein! Gemeinden, die das nicht leisten können, müssen sich hier untereinander vernetzen. Weil wir diesen Wunsch an unsere Landeskirche haben und etwas ändern wollen, sind wir Ihrem Aufruf gefolgt und treten im Wahlkreis Kirchheim-Nürtingen als unabhängige Kandidaten zur Synodalwahl an ...

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Dehlinger         Markus Münzenmayer



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